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Aus dem NFT am 10.Juli 2020 „Soccer-Feld: Sportverein muss sich gedulden"

Enge-Sande, den 11.07.2020

Die Entscheidung über einen Zuschuss für das Vorhaben trifft die Gemeindevertretung Enge-Sande erst, wenn der Haushalt ansteht

 

ENGE-SANDE In Enge-Sande ist die Dorfpolitik nach der Corona-Unterbrechung wieder auf Touren gekommen. In der jüngsten Sitzung der Gemeindevertretung berichtete der Vorsitzende des Sportvereins, Volker Friedrichsen, über den Sachstand beim Neubau eines Soccer-Felds. Die Baufläche muss zunächst in den Flächennutzungsplan aufgenommen werden, der Bauantrag ist in Arbeit.

 

Bei den veranschlagten Kosten in Höhe von 80.000 Euro wird von einer Finanzierungslücke in Höhe von 20.000 Euro ausgegangen. Friedrichsen beantragte diese Summe als Zuschuss von der Gemeinde. Bürgermeister Carsten-Peter Thomsen erklärte, dass die Gemeinde das Projekt weiterhin wohlwollend begleiten werde. Der Bürgermeister wies jedoch darauf hin, dass in den kommenden Haushaltsberatungen über die noch benötigten Gelder gesprochen und danach erst darüber entschieden werde, ob die Summer in den Haushalt 2021 aufgenommen wird.

 

Die Gemeinde Enge-Sande beabsichtigt, den Kindergarten zu erweitern. Wie so oft, geht es bei der Realisierung um feine, planungsrechtliche Details. Doch für das Vorhaben muss der Bebauungsplan Nr. 19 für den gesamten Bereich der Schule und Kindertagesstätte aufgestellt werden. Denn erklärtes Ziel ist es, an dieser Stelle eine „Gemeinbedarfsfläche“ für die Schule und die Kita festzusetzen. Die nötige Änderung des F-Plans läuft bereits. Die Gemeindevertretung beschloss schlussendlich die Aufstellung des Bebauungsplanes Nr. 19.

 

Es ging auch um das liebe Geld: Haushaltsüberschreitungen sind in einer Gesamthöhe von rund 126.000 Euro angefallen. Als größte Einzelpositionen wirkt die Summe von gut 33.000 Euro für den Kostenausgleich für externe Kindergartenkinder in umliegenden Gemeinden. Der Finanzausschuss hatte dazu einstimmig empfohlen, die Jahresrechnung 2019 anzuerkennen und die Haushaltsüberschreitungen zu genehmigen. Bürgermeister Carsten-Peter Thomsen verlas dazu abschließend den letzten Satz des Lageberichts: „Die Gemeinde ist auf einem guten Weg, sollte aber ihre Ausgaben weiterhin mit Augenmerk vornehmen und die Überschüsse zur Stärkung des Eigenkapitals verwenden, um auch für künftige Generationen vorzusorgen und handlungsfähig zu bleiben.“ Damit sei klar, dass sich die vorgenommenen Steuererhöhungen als richtig erwiesen hätten. pre