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SOHOLM

Johannes von Schröder schreibt in seiner Topographie von 1854 (oder 1838)
„Soholm, Dorf an der Soholmaue, 1 ½ M nordöstlich von Bredstedt; Amt Tondern, Karrharde, Kirchspiel Enge; enthält 20 Bohlstellen, 3 kleine Landstellen und ein Haus ohne Land. Ausgebaut sind drei kleine Bohlstellen und eine kleine Landstelle Norder-Soholm, eine Bohlstelle und eine kleine Landstelle westlich Klingenberg und eine kleine Landstelle Linnerthof. Nebenschule. Zwei Wirtshäuser, Schmiede. Das Ackerland des Dorfes hat eine niedrige Lage und ist von ziemlicher Güte.“

 

Der Name Soholm
soll der Sage nach daher rühren, dass bei der Wasserflut 1362, als die Nordsee bis tief in das Landesinnere eindrang, einige Flüchtlinge dort eine Insel vorfanden, auf der eine tote Sau angetrieben worden war. Sie beschlossen, auf diesem sicheren Ort zu bleiben und nannten Ihren Wohnplatz "Soholm" (jütisch Saa = Sau und Holm = Insel). Diese Sage will den Ortsnamen erklären, es mag etwas Wahres daran sein.

 

Wegsteine von Soholm
Bei niedrigem Wasserstand konnte das Flussbett durch eine gekennzeichnete Furt durchschritten werden; so war es noch 1632. Um 1650 wurde dann die erste Brücke bei Soholmbrück gebaut. Aus dieser Zeit stammen die ältesten Steine mit den Kirchspielsnamen von Norden her. Jedes Kirchspiel der Karrharde hatte einen gewissen Abschnitt des Dammes zu unterhalten, vornehmlich die Anlieger des Heerweges, der von Tondern nach Husum führt.

 

(Auszug aus der von Matthias Block erstellten Webseite www.soholm.de )

 

Seit Anfang der 70er-Jahre arbeitet Albert Panten an einer umfangreichen Chronik von Soholm.

 

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